Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Hatte ich eigentlich schon den "netten" Nachbarn erwähnt, der ganz oben wohnt? [rollendeaugen]

Vorhin stand er unten im Hof und hat mit einem anderen Typen irgendwas an seinem Roller gemacht. Als ich runter bin, um meiner Frau beim Hochtragen der Einkäufe zu helfen, hab ich ihn natürlich gegrüßt. Und wisst ihr, was zurückkam? Nichts. So handhabt der Kerl das immer, also werde ich es in Zukunft lassen, ihn überhaupt noch zu grüßen. [nono] Seine Frau ist da zwar ein bisschen anders, aber grundsätzlich will ich mit dieser Familie nicht viel zu tun haben. Manchmal frage ich mich, ob die damals vielleicht unsere Wohnung haben wollten, damit sie es mit ihrem Kind und dem Kinderwagen-Gedöns leichter haben.

Letztens hatte ich mal über Ebay-Kleinanzeigen was verschenkt und wartete auf den Abholer. Der kam auch irgendwann und klingelte, aber statt des Abholers kam der "nette" Nachbar die Treppe hochgestapft und meinte nur im angepissten Tonfall, als ich ihn grüßte: "Unten! Unten!" Übrigens zieht der wirklich immer eine Fresse wie zehn Tage Regenwetter. Keine Ahnung, ob der seine Mundwinkel jemals nach oben kriegt... [nope]

Tja, und nachdem ich heute ein bisschen was gearbeitet und eine Online-Schulung hatte, war ich so platt, dass ich mich hinlegen musste. Wie gesagt, liegt sicherlich auch dem Medikament und dass meine Leukozyten aktuell im Keller sind. Jedenfalls war die Geräuschkulisse von draußen so laut, dass ich jedes Mal, wenn ich gerade am Einnicken war, umgehend wieder hochgeschreckt bin.

Ich würde gerne das Gegenteil sagen, aber es wird hier gefühlt wirklich immer unerträglicher, sodass ich meine alte "Hood" mit jedem Tag mehr vermisse. [heulen] Das Einzige, was aktuell der größte Vorteil gegenüber früher ist, ist, dass wir die unsägliche Vermieterin los sind. Aber dann hört es auch schon auf.
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Okay, der Spaß geht in die nächste Runde... [rollendeaugen]

Heute hat der Schreier von gegenüber erst mal den ganzen Tag (draußen, bei 37 Grad) Kindergeburtstag gefeiert. Damit war es aber auch noch nicht getan. Irgendwie muss der Kerl wohl ab und an Autos verticken, so wie heute. Es kamen also ein paar Interessenten vorbei, die sich die Karre ohne Nummernschild anschauten, bis sich zwei Leute in die Wolle kriegten, gegenseitig schubsten und laut wurden. Der Schreier und ein anderer Typ gingen dann dazwischen, das Gerangel löste sich relativ schnell auf. Krass war aber, dass die Kinder vom Schreier bei dem Streit die ganze Zeit nebendran standen... Ist also kein Wunder, dass die in ihren sozialen Interaktionen schon genauso werden wie der Vater, wenn die das tagtäglich so mitkriegen und vorgelebt bekommen. Denn besonders die Größeren "artikulieren" sich schon genauso laut.

Ich weiß auch nicht, aber aktuell wird mir immer bewusster, in welch einem Viertel wir hier tatsächlich gelandet sind. [nope] Wie gesagt, die Stadt hier stand nie auf unserem Wunschzettel, aber wir hatten nun mal keine andere Wahl. Und wenn, dann hätte der Ort ganz am Ende einer langen Liste gestanden.

Hatte heute auch wieder arg Probleme, mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Für Home Office ist die Gegend hier einfach nicht geeignet. Ich bin aber auch keiner, der sich mit seinem Notebook acht Stunden in irgendein Kaffee setzt. Zum einen würde ich da am Ende mehr ausgeben, als ich verdiene, und zum anderen habe ich da ebenso die ganzen Umgebungsgeräusche. Gibt sich am Ende nicht viel, außer dass ich zu Hause Geld spare, jederzeit die Füße hochlegen kann und für mich allein bin.
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Und die nächste Runde ist eingeläutet... [nope]

Jetzt haben der Schreier und seine Familie ihren "Pool" umgestellt – noch näher an den Bolzplatz und damit noch näher an unser Arbeitszimmer. Das heißt, die "Freibad-Beschallung" ist jetzt noch deutlicher zu vernehmen. Aber das Gebrülle der Eltern ist noch das Schlimmste. Mittlerweile kenne ich die ganzen Kiddies schon mit Namen – und die erfüllen komplett das Klischee. Hier fallen nämlich permanent Namen wie – und das ist kein Witz, das habe ich mir nicht ausgedacht – Justin, Kevin, Alessio, Chantal oder Diego... Jetzt könnt ihr mal raten, welche Kinder zu dem Schreier gehören. [lachen1] Gott, was bin ich froh, wenn der Sommer endlich vorbei ist!

Bei der Geräuschkulisse brauche ich gar nicht erst versuchen, irgendwas zu arbeiten. Wird in den nächsten Wochen aber sowieso eine Herausforderung, weil jetzt die Sommerferien angefangen haben. Das heißt, die Geräuschkulisse wird nun noch früher am Tag anfangen und ebenso noch länger am Abend gehen...

Am liebsten würde ich direkt wieder umziehen, aber in der momentanen Lage (und das auch noch hier im Rhein-Main-Gebiet) brauchen wir gar nicht erst mit der Suche anfangen. Zumal so ein Umzug wieder mit Kosten verbunden wäre, die wir uns derzeit einfach nicht leisten könnten. Es ist echt zum Davonlaufen... [nope]
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Alter Schwede, heute war echt so ein Peak erreicht, den ich bisher noch nicht hatte – sodass ich tatsächlich aus der Wohnung flüchten musste...

Es war den ganzen Tag über schon laut, aber als am Abend auch noch ein paar Jugendliche auf dem Bolzplatz waren, gekickt haben und dabei rumbrüllten, habe ich echt Rot gesehen. Eigentlich lag ich platt im Bett, aber es dauerte dann keine zwei Minuten, bis ich Klamotten angezogen, meinen Rucksack geschultert und die Bude verlassen hatte. Bin dann schnellen Schrittes Richtung Rhein marschiert, und mit jedem Meter, den ich mich entfernte, wurde es ruhiger. Obwohl ich Richtung Hauptstraße lief!

Spätestens unten am Rhein, wo auch einige Leute unterwegs waren, aber eben das "Villenviertel" ist, kehrte auf einen Schlag Ruhe bei mir ein. Zwar auch nicht tief im Inneren, aber wenigstens hatte ich mal akut die Umgebungsgeräusche minimiert. Aber wie gesagt, das war auch nur eine "Erste-Hilfe-Lösung". Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich in den kommenden Wochen gescheit was arbeiten soll. Zumal ich auch nicht mehr zum Schlafen komme. Aber das – und das ist mir jetzt mal bewusst geworden – ist ja auch kein Wunder. Wenn ich als Hochsensibler den ganzen Tag dieses "Hintergrundrauschen" im Ohr habe und von allen Seiten beschallt werde, dann reichen ein, zwei Stunden bis zum Zubettgehen einfach nicht aus, um den Geist so weit zu beruhigen und runterzufahren, dass ein flottes Einschlafen möglich ist.

Dazu habe ich jetzt gelesen, dass sich Hochsensibilität im Alter noch verstärken kann. Nun ja, bisher konnte ich fast alles, was ich darüber recherchiert und auch von meiner Therapeutin erfahren habe, auf mich anwenden. Wie auch immer, momentan bin ich echt am Ende, weil mich der ganze Mist hier extrem stresst. [nope] Keine Ahnung, wie das noch besser werden soll, habe da wenig Hoffnung.
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Alter Schwede, das nimmt hier echt kein Ende... [nope]

Aktuell sind zwar nicht allzu viele Kids auf dem Spielplatz – ich nehme an, dass viele im Urlaub sind –, aber dafür hört man die "netten" Nachbarn von gegenüber nun noch besser. Vorhin kamen die vom Einkaufen und haben gleich mal wieder Krach gemacht. Wie aufs Stichwort fing der Vater wieder zu brüllen an, hat die Kinder die schweren Tüten ins Fenster im Erdgeschoss (!!!) heben lassen, statt sie einfach reinzutragen, und dann fahren die auch noch so einen Proleten-Kombi, der seit neuestem röhrt wie der letzte Räsenmäher... [nope]

Aber anscheinend hat die Kritik von der einen Nachbarin in deren Haus was gebracht. Momentan stehen nämlich die selbstgebauten Gartenmöbel, die sie im Sommer immer vors Haus gestellt haben, wohl abholbereit für den Sperrmüll. Kürzlich war einer von der Wohnungsbaugesellschaft da, der von dem Nachbarn gleich mal angemacht wurde, weil doch dieses oder jenes dringend gemacht werden müsste. Logischerweise im entsprechend lauten Tonfall... Bei der Gelegenheit muss sich die besagte Nachbarin über "Lärmbelästigung" beschwert haben. Keine Ahnung, ob die dem Vermieter auch noch einen Wink gegeben hat, aber irgendwas muss es wohl gebracht haben, sonst würden die Gartenmöbel nicht da zur Abholung stehen. Zumindest sieht es so aus, als würden sie ausrangiert werden.

Ich wünschte, diese "Flodders" würden einfach nur wegziehen, dann würde hier so viel Ruhe einkehren! Schlimmer geht es echt nicht. Ich glaube, jeder, der nach denen einziehen würde, wäre angenehmer als diese Familie. Zumal der älteste Sohn ganz offensichtlich auch schon nach seinem Vater kommt...
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Leute, ich will euch echt nicht nerven, aber irgendwo muss ich meinen Frust doch ablassen... [lachen1] [nope]

Heute war war echt ein anstrengender Tag... Eigentlich wollte ich was arbeiten, aber das war einfach unmöglich. Das permanente Gekreische von draußen hat mich so genervt, dass ich mit dem Schreiben gar nicht erst angefangen habe. Ich konnte schlicht und ergreifend keinen klaren Gedanken fassen. Kein Witz, ich habe gerade mal eine Überschrift hingekriegt, mehr nicht. Und meinen avisierten Schnitt kriege ich diesen Monat sowieso nicht mehr hin. Es ist zum Heulen. Oder zum Kotzen. Wie man es gerade sehen will.

Eigentlich müsste ich schon im Bett liegen, was ich auch gleich tun werde, aber ich weiß jetzt schon, dass ich wieder nicht werde einschlafen können. Der ganze Krach hier wühlt mich tagsüber so auf, dass ich es am Abend nicht schaffe, von dem Lärm wieder runterzukommen. Es ist einfach zum Durchdrehen. Wie gesagt, ich könnte so produktiv und kreativ sein, aber diese Umgebung hier treibt mich echt in den Wahnsinn! Aber gut, ich wiederhole mich... [bedröppelt]
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von MartyMcFly »

Oh Mann....das ist ja schrecklich, was ich das lese.....und ich kann mir vorstellen wie das so ist.

Ich weiß nicht, was noch helfen könnte, du machst eh alles was möglich ist.

Über kurz oder lang, auch wenn es wieder sehr mühsam ist und viel Arbeit ist, würde ich an deiner bzw. eurer Stelle vielleicht ernsthaft wieder an einen Umzug denken...Ich würde das auch nicht lange aushalten und wenn vermutlich die Aussichten eher schlecht sind, dass sich das von selber ändert (dass die anderen bald mal wegziehen)....

Wir haben zwar keine Probleme (auch keine lauten) mit den Nachbarn und ich habe mich auch schon an vieles gewöhnt hier in der Stadt, aber was den Straßen-/Verkehrslärm angeht, deren Lautstärke und was das (schnelle) Leben draußen angeht (bei uns sind hier viele Lokale) ist es für mich doch manchmal zuviel. Ich war immer gewohnt in ruhiger Umgebung zu wohnen. Wo man, wenn man das Fenster öffnet, Ruhe spürt und Ruhe hört... Hier ist Fenster aufmachen, ganz anders... Aber ja, ist klar in der Stadt.. Es war eine große Umstellung. Wenn sonst nicht alles so schön wäre, würde ich das auch nicht packen.
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

MartyMcFly hat geschrieben: So 31. Jul 2022, 01:38 Ich weiß nicht, was noch helfen könnte, du machst eh alles was möglich ist.
Die nächste Maßnahme, die ich ergreifen werde, wird regelmäßiger Sport sein. Wollte ich so oder so schon machen, aber das ist jetzt wirklich der passende Zeitpunkt, um damit anzufangen. Bei der Hitze werde ich zwar nicht mit dem Joggen beginnen, aber ein bisschen Workout zu Hause sollte vielleicht schon helfen. Ich will körperlich am Abend so ausgepowert sein, dass sich der Körper den Schlaf einfach holt. Keine Ahnung, ob das was hilft, aber einen Versuch ist es wert. Zumal ich das ohnehin in meinen Alltag integrieren will.
Über kurz oder lang, auch wenn es wieder sehr mühsam ist und viel Arbeit ist, würde ich an deiner bzw. eurer Stelle vielleicht ernsthaft wieder an einen Umzug denken...
Darauf wird es wohl hinauslaufen. In nächster Zeit zwar eher nicht, aber auf längere Sicht wird es vermutlich unumgänglich sein. Aber bis dahin muss hier noch etliches ausgemistet werden – und das stockt gerade unheimlich. Kann aber auch durchaus sein, dass uns unser nächster Umzug direkt in die brandenburgische Heimat meiner Frau führen wird. Sie hat da ja ihr Elternhaus, in dem meine Schwiegermutter alleine lebt. Das Haus ist im Grunde unsere Altersvorsorge, wenn die Mieten hier explodieren. Aber solange meine Mutter noch lebt, ist das (noch) keine Option.
Wir haben zwar keine Probleme (auch keine lauten) mit den Nachbarn und ich habe mich auch schon an vieles gewöhnt hier in der Stadt, aber was den Straßen-/Verkehrslärm angeht, deren Lautstärke und was das (schnelle) Leben draußen angeht (bei uns sind hier viele Lokale) ist es für mich doch manchmal zuviel.
Kann ich sehr gut nachvollziehen! Dennoch hoffe ich, dass du mit dieser Veränderung einigermaßen zurechtkommst.
Ich war immer gewohnt in ruhiger Umgebung zu wohnen. Wo man, wenn man das Fenster öffnet, Ruhe spürt und Ruhe hört... Hier ist Fenster aufmachen, ganz anders... Aber ja, ist klar in der Stadt.
Kenne ich auch nur zu gut. Bin ja in der Kleinstadt aufgewachsen, da war das genauso. Das erste Mal musste ich mich dieser Umstellung stellen, als ich zu meiner Frau nach Magdeburg gezogen bin – und zwar direkt an die Hauptstraße in der Innenstadt, wo auch die Straßenbahn langgefahren ist... War zwar auch nervig, aber an den Schienenverkehr hatte ich mich relativ schnell gewöhnt, weil ich ihn von meinem Heimatstädtchen schon kannte. Schlimmer sind für mich Stimmen, vor allem Kinder, die unberechenbar rumkreischen und Lärm machen. Das sind dann halt keine monotonen Geräusche, sondern so plötzliche, die einem durch Mark und Bein gehen.
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Tatsächlich habe ich letzte Nacht (auch wenn mein Rhythmus mal wieder völlig daneben ist) relativ gut geschlafen. Ich bin zwar sehr spät ins Bett, lag aber nicht allzu lange wach und habe sogar durchgeschlafen. Hatte ich so schon lange nicht mehr, aber jetzt war wohl mal wieder der Zeitpunkt gekommen, an dem sich der Körper seinen Schlaf einfach holt.

Heute war es hier sogar "relativ" ruhig, aber ich denke tatsächlich, dass das an den Ferien liegt. Viele Familien werden entweder im Urlaub sein oder Ausflüge machen. Aber vermutlich wird das eher so in den ersten zwei Ferienwochen sein, danach wird es höchstwahrscheinlich draußen wieder "High Life" geben... [hand-vor-gesicht]

Es wird diesen Monat sowieso noch spannend, weil ich mir ja vorgenommen hatte, mal richtig durchzuarbeiten. Aber ob das klappt? [denk] Aber gut, ist dann für mich wohl jetzt die Bewährungsprobe, um das für mich passende Maß aus Verpflichtung und Achtsamkeit zu finden – und das quasi unter erschwerten Bedingungen...
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Re: Nachbarn, Umzüge & andere Unannehmlichkeiten...

Beitrag von Sponskonaut »

Damit ich meinen Kram erledigt kriege, habe ich heute mal meine Arbeitszeiten auf morgens und abends gelegt. Das heißt, ich tippe so von morgens bis vormittags, wenn noch keine Kiddies draußen Krach machen, und dann noch mal am relativ späten Abend, wenn es eh ruhiger wird. Ich denke, das sind die angenehmsten Zeiten, um kreativer Arbeit nachzugehen. Gerade die "Frühschicht" ist zwar besonders in den Ferien nicht so gut planbar, aber wenn die vorbei sind, sollte es leichter zu machen sein.

Jedenfalls hat der Proll-Nachbar von gegenüber heute wieder lauthals rumgebrüllt, aber ich habe mir genügend Pausen genommen, um von der Geräuschkulisse nicht komplett genervt zu sein. Zwischendurch habe ich mir mit "The Adam Project" sogar einen Film angeschaut, der mich recht gut abgelenkt hat. Aber wenn es die Temperaturen wieder zulassen, werde ich die Pausenzeiten zwischen den "Schichten" am besten dafür nutzen, um an die frische Luft zu gehen. Sei es nun für Spaziergänge oder zum Joggen. Ist vielleicht gar nicht verkehrt, das als Routine in den Alltag einzubauen. So kann ich mich dann auch körperlich auspowern.

Hatte mich heute auch mal nach solchen Co-Working-Spaces umgeschaut, aber das kommt für mich eigentlich gar nicht infrage. Zum einen sind diese Arbeitsplätze viel zu teuer – und ich will das sauer verdiente Geld nicht gleich wieder für so was ausgeben – und zum anderen hätte ich da andere Leute neben mir, was genauso eine Ablenkung und Reizüberflutung für mich darstellt. Von daher ist das Home Office, wo ich alle Freiheiten und Möglichkeiten habe, noch die beste Option. Zumal ich hier auch meinen Arbeitsplatz optimal an meine Bedürfnisse angepasst habe.

Etwas Gutes hat der ganze Ärger aber: In der Vergangenheit hat mir der Gedanke, in die brandenburgische Heimat meiner Frau zu ziehen, nicht gerade gefallen. Mittlerweile finde ich aber immer mehr Gefallen daran, denn in dem Ort ist es wirklich ruhig. Wir reden hier auch nicht von einem Kleinstädtchen oder dergleichen, sondern tatsächlich von einem 200-Seelen-Dorf. [lachen1] Zugegeben, in einem anderen Bundesland würde es mir noch wesentlich besser gefallen, aber man kann es sich ja nicht immer aussuchen – so wie aktuell. Jedenfalls glaube ich, dass ich mich schnell an die Ruhe gewöhnen würde.
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