2016 // Stranger Things

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2016 // Stranger Things

Beitrag von Sponskonaut »

So, nun sind wir tatsächlich mit der 3. Staffel und durch und ich kann nur sagen: Wow! Was für eine Serie! [daumen]
Das ist seit langer Zeit mal wieder eine Serie, die mit zunehmender Staffelzahl qualitativ im Grunde gar nicht abbaut. Spannung und Unterhaltungswert bleiben da über drei Seasons auf konstantem Niveau - und das muss man erst mal schaffen.

Allerdings sehe ich es ein bisschen skeptisch, dass eine 4. Staffel kommen soll. Für mich hatte das Finale der 3. Staffel schon alles: Spannung, Tempo, Emotion, visuelle Höhepunkte. Gefühlsmäßig war auch jede Facette vorhanden, also hätte man das als Serien-Abschluss durchaus so stehen lassen können. Wie gesagt, bin wirklich noch unentschlossen, wie ich es finden soll, dass das Ganze im kommenden Jahr weitergeht. [hmm] Klar, die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, erzählerisch wird die Geschichte konsequent vorangetrieben, und überhaupt macht die Serie allein wegen ihrer Inszenierung und des Settings einfach Spaß. Aber ich frage mich ernsthaft, was man in einer weiteren Staffel noch Neues erzählen möchte. Bedenkt man den Cliffhanger, dann kann das Ganze ja "nur" in eine neue Runde gehen, oder?

Jedenfalls hoffe ich sehr, dass die Kuh nicht bis aufs Letzte gemolken wird. Gibt ja genügend Negativbeispiele...
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2016 // Stranger Things

Beitrag von MartyMcFly »

Sponskonaut hat geschrieben: So 26. Sep 2021, 04:09 So, nun sind wir tatsächlich mit der 3. Staffel und durch und ich kann nur sagen: Wow! Was für eine Serie! [daumen]
Das ist seit langer Zeit mal wieder eine Serie, die mit zunehmender Staffelzahl qualitativ im Grunde gar nicht abbaut. Spannung und Unterhaltungswert bleiben da über drei Seasons auf konstantem Niveau - und das muss man erst mal schaffen.

Allerdings sehe ich es ein bisschen skeptisch, dass eine 4. Staffel kommen soll. Für mich hatte das Finale der 3. Staffel schon alles: Spannung, Tempo, Emotion, visuelle Höhepunkte. Gefühlsmäßig war auch jede Facette vorhanden, also hätte man das als Serien-Abschluss durchaus so stehen lassen können. Wie gesagt, bin wirklich noch unentschlossen, wie ich es finden soll, dass das Ganze im kommenden Jahr weitergeht. [hmm] Klar, die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, erzählerisch wird die Geschichte konsequent vorangetrieben, und überhaupt macht die Serie allein wegen ihrer Inszenierung und des Settings einfach Spaß. Aber ich frage mich ernsthaft, was man in einer weiteren Staffel noch Neues erzählen möchte. Bedenkt man den Cliffhanger, dann kann das Ganze ja "nur" in eine neue Runde gehen, oder?
Sehr cool, dass es dir so getaugt hat!

Die 4. Staffel kommt erst im Sommer 2022.
https://www.filmstarts.de/nachrichten/18538320.html
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2016 // Stranger Things

Beitrag von Sponskonaut »

Ja, hatte schon gesehen, dass die neue Staffel 2022 kommt. Wäre aber auch ein Fan davon gewesen, dass man nach der 3. Season Schluss macht. Wie gesagt, das Staffelfinale hatte eigentlich alles, sodass ich das als Abschluss vollkommen akzeptiert hätte. Ich hoffe, dass die die Kuh nicht noch ewig melken... Gibt ja leider genügend Negativbeispiele. Eins davon ist "Riverdale", das andere wäre bei mir auch noch "The Fall", die Serie mit Gillian Anderson. Und die hat gerade mal drei Staffeln.
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Re: 2016 // Stranger Things

Beitrag von Sponskonaut »

Ich muss gestehen, dass ich nach dem neuen Trailer doch noch mal richtig Bock auf die 4. Staffel bekommen habe! [yeshappy]

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Re: 2016 // Stranger Things

Beitrag von MartyMcFly »

Staffel 4 (der erste Teil) ist seit kurzem verfügbar.
Ich habe noch nicht die Zeit bzw. Muse dazu, aber wird wohl nicht mehr allzulange dauern.
Eine Kritik in der Zeitung habe ich gelesen und die war hervorragend, bin schon sehr gespannt!
Die will ich euch nicht vorenthalten: (eigentlich spoilerfrei)
Die Netflix-Erfolgsserie war noch nie so zwingend, blutig und in sich stimmig wie in den neuen Folgen.
Seit der ersten Staffel im Jahr 2016 ist die Netflix-Serie "Stranger Things" zum globalen Phänomen avanciert. Nach "Bridgerton" ist das von Matt und Ross Duffer erfundene Retro-Gruseldrama über Jugendliche in den 80ern, die es im US-Kaff Hawkins mit übernatürlichen Kräften aufnehmen, die erfolgreichste Eigenproduktion des Streaminganbieters. Allein die dritte Staffel wurde 582 Millionen Stunden lang in den ersten 28 Tagen nach Veröffentlichung gestreamt. Hinzu kommen zehn Emmy- und vier Golden-Globe-Nominierungen. Die jugendlichen Darsteller sind Stars geworden, speziell Eleven-Darstellerin Millie Bobby Brown (18). Jetzt schickt Netflix die Erfolgsproduktion in die vierte Runde, wobei diese in zwei Tranchen aufgeteilt ist. Der erste Part mit sieben Episoden ist ab jetzt verfügbar, die finalen zwei Folgen in Spielfilmlänge folgen am 1. Juli.

Nach Ansicht der ersten sieben Folgen ist eindeutig klar: Angelegt sind die kolportierten 270 Millionen Dollar Budget für die neue Staffel auf jeden Fall ausgezeichnet! Die vierte Ausgabe ist nicht nur die bis dato epischste (die Folgen dauern bis zu 98 Minuten) und visuell beeindruckendste Staffel, sondern auch konziser und in sich schlüssiger als die Vorgängerstaffel.

Das Böse kehrt zurück
Worum geht’s in den im Jahr 1986 spielenden neuen Episoden? Sechs Monate sind seit der Schlacht im Einkaufszentrum, bei der mehrere Menschen ums Leben gekommen sind, vergangen. Die Clique – darunter die telekinetisch begabte Eleven (Millie Bobby Brown), ihr Freund Mike (Finn Wolfhard), der schüchterne Will (Noah Schnapp) sowie der geniale Klugscheißer Dustin (Gaten Matarazzo) – kämpfen mit den Folgen dieses Monsterangriffs aus der mysteriösen Unterwelt Upside Down. Zeit für Traumata-Bewältigung bleibt aber keine. Eine Cheerleaderin wird ermordet, das besiegt geglaubte Böse kehrt in Gestalt des grausligen Vecna zurück. Dieser ist nicht nur ein echter Schiachpercht aus der Hölle, sondern vermag auch tief in die Gedanken seiner Opfer einzudringen, um diese brutal zu meucheln. Während die Jugendlichen wieder auf Monsterhatz gehen und Eleven versucht, mehr über die Herkunft ihrer übernatürlichen Superkräfte zu erfahren, kämpft der am Ende von Staffel 3 nach Russland teleportierte Polizeichef und Eleven-Ersatzvater Hopper (David Harbour) im eisigen Gulag ums nackte Überleben.

Klingt kompliziert? Ist es auch. Doch ist es den Duffer-Brüdern gelungen, die diversen Plotfäden zu einem stringenten Ganzen zu verflechten, das Spannung, Horror und emotionale Tiefe gekonnt balanciert. Mit dem leichtfüßigen, nostalgisch angehauchten Teenie-Abenteuer von Staffel 1 hat "Stranger Things" allerdings nur noch Spurenelemente gemein. Die clever verzahnten neuen Folgen belehnen stärker "Nightmare On Elm Street" und "Der Exorzist" als Familienfreundliches wie "E.T." oder "Die Goonies". Der Erzählton ist explizit dunkel, der trockene Schmäh früherer Folgen blitzt nur selten auf. Dafür ist der Blutzoll deutlich gestiegen, für zartbesaitete Zuseher gibt’s kein Erbarmen. So gut, so zwingend wie in dieser neuen Staffel war "Stranger Things" noch nie.
https://www.nachrichten.at/kultur/stran ... 16,3658171
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Re: 2016 // Stranger Things

Beitrag von Sponskonaut »

So, wir haben jetzt endlich mal mit der vierten Staffel angefangen und haben mittlerweile Episode 4 durch. Und ich kann nur sagen: Alter, geht das ab! [huch] Zu Beginn der Season hatte ich noch irgendwie den Eindruck, als nur Altes neu aufgewärmt wird bzw. einfach nur zwanghaft versucht wird, die Serie weiterzuführen. Aber spätestens mit der vierten Folge sind meine Zweifel komplett aus dem Weg geräumt. [yeshappy]

Da wäre zunächst mal die Szene mit Robert "Freddy Krüger" Englund, die wirklich derbe mitreißend ist. Englund hat einfach so eine immense Leinwandpräsenz und passt perfekt in die Rolle. Aber der Höhepunkt (vermutlich der der ganzen Staffel) ist die Szene mit Max. Schlicht und ergreifend grandios inszeniert, dazu durch und durch emotional. Ich hatte mir auch vorher nichts zur vierten Staffel durchgelesen, also wusste ich überhaupt nicht, was passiert. Auch wenn ich die vorherigen Staffeln weiß Gott nicht mehr komplett in Erinnerung habe, würde ich behaupten, dass die Max-Szene das bisherige Highlight der Serie ist.

Was den Antagonisten angeht, war ich am Anfang auch ein bisschen skeptisch. Aber im Grunde finde ich es gut, dass jetzt mal ein Bösewicht gewählt wurde, der ein bisschen greifbarer ist. Auch wenn es schon sehr nach "klassischem" Horrorfilm anmutet. Aber für mich funktioniert die Figur, zumal die Season gefühlt eine ganze Ecke "brutaler" daherkommt. Aber ich bin mal gespannt, wie es jetzt noch weitergeht. In Sachen Humor könnte man vielleicht noch ein bisschen zulegen, aber ansonsten ist das bisher schon sehr unterhaltsam. Ich muss auch gestehen, dass ich bei "Stranger Things" wesentlich schneller und leichter wieder reinkam als bei anderen Serien. Ist einfach ein sehr einzigartiges Universum, dass die Macher da erschaffen haben.
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Re: 2016 // Stranger Things

Beitrag von Sponskonaut »

Seit gestern sind wir mit der vierten Staffel durch, und ich kann nur sagen: Damn! [huch] Wie gesagt, die Szene mit Max war schon grandios inszeniert, aber die finale Episode war mindestens genauso mitreißend.

Gefühlt war Staffel 4 noch ein ganzes Stück emotionaler als die vorigen Seasons, wobei ich nicht mal genau sagen kann, warum. Ich nehme mal an, dass das ein Stück weit daran liegt, dass die Protagonisten mittlerweile erwachsener geworden sind und einfach eine breitere Palette an Emotionen zeigen. Schauspielerisch war das auch mal wieder eine herausragende von der ganzen Besetzung.

Jedenfalls hätte ich nicht gedacht, dass die Serie noch mal derart aufdreht. Außerdem finde ich, dass die Episoden in Spielfilmlänge gar keine so dumme Idee waren. Ich weiß nicht, ob es an der Laufzeit oder schlicht und ergreifend an der Erzählung liegt, aber besonders in dieser Staffel hatte ich irgendwie das stärkste "Stephen-King-Feeling". [hmm] Zumindest habe ich mich an vielen Stellen an den Altmeister erinnert gefühlt.

So oder so war diese Season in Sachen Serien so ziemlich das Beste, was ich in letzter Zeit gesehen habe. Man kann ja sagen, was man will. Aber "Stranger Things" ist nicht umsonst das Zugpferd von Netflix. Inszenatorisch, erzählerisch und schauspielerisch ist die Serie eine rundum tolle Sache, die so schnell nicht getoppt werden kann. Da passt irgendwie alles zusammen. Horror, Drama, Coming-of-Age, Humor, Action, sympathische Figuren und eine Story, die gekonnt weitererzählt wird, ohne langweilig zu werden. Das muss man in dieser geballten Form erst mal hinkriegen. [klatschen]

Trotzdem bin ich froh, dass die Serie mit der 5. Staffel endet. Und ich bin gespannt, wie die Macher die bisherigen Durchgänge jetzt noch toppen wollen. Wenn da am Ende nichts Bombastisches rauskommt, dann weiß ich auch nicht. Aber was auch immer da zum Abschluss kommen mag: "Stranger Things" ist für mich so eine Serie mit unglaublichem Binge-Potenzial!
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Re: 2016 // Stranger Things

Beitrag von MartyMcFly »

Mittlerweile bin ich auch endlich durch.
Wahnsinn! Also...ich empfehle diese Staffel vielleicht nicht grad nachts zu schauen :-)....bei mir gings sich hald nur so aus....dann bekommt man wirklich die volle Dosis.....puh.....mir fehlen die Worte...

Also @Sponsko, du hast schon alles gut beschrieben. Es ist auch einfach die Liebe zum Detail in dieser Serie. Und diese Serie hat etwas...so ich weiß nicht, cinematic gemachtes, und so großes...und ich kanns nicht beschrieben, so so so gut gemachtes, was man in dieser Staffel wieder episch spürte, dass man irgendwie nie glaubt bzw. das Gefühl bekommt, es sei "nur ein Film" oder "nur eine Serie"....wahnsinn....Das schaffen nur wenige große Filme und Serien, das ist grandioses Filmemachen!

Komischerweise hatte ich im Hinterkopf beim Schauen, dass das die letzte Staffel ist (weiß nicht mehr, woher ich das hatte), umso verblüffter war ich mit dem offenen Ende, dass ja nun keins mehr ist.
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