2008 // Breaking Bad

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Sponskonaut
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2008 // Breaking Bad

Beitrag von Sponskonaut »

Nachdem ich mich sehr lange gegen die Serie gesträubt bzw. sie auf die lange Bank geschoben habe, habe ich kürzlich doch mal damit angefangen. Was mich wohl über mehr als ein Jahrzehnt abgeschreckt hat, war der große Hype, der um das Format gemacht wurde. Aber jetzt bin ich froh, dass ich mich auf Netflix nun doch endlich aufgerafft habe.


  Handlung
Walter White (Bryan Cranston) ist Chemielehrer, bescheiden und lebt ein beschauliches Leben mit seiner Familie. Finanzielle Sorgen plagen den Familienvater, zumal seine Frau Skyler (Anna Gunn) erneut schwanger ist und der Teenager-Sohn Walter Jr. (RJ Mitte) behindert ist. Also jobbt der Pädagoge nebenbei in einer Autowaschanlage, um Schulden und Rechnungen zu begleichen. Doch eine Lungenkrebsdiagnose wirft ihn aus der Bahn, sodass sich nun noch mehr die Frage aufdrängt, wie seine Familie nach seinem Tod zurechtkommen soll. Schließlich trifft er auf den ehemaligen Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul), mit dem er in die Meth-Produktion und damit in den Drogenhandel einsteigt. Doch das verläuft nicht ohne Komplikationen...


Aktuell bin ich noch mit der ersten Staffel beschäftigt, wobei die nur sieben Episoden hat und ich fast damit durch bin. Und ich muss sagen, dass ich tatsächlich ziemlich begeistert bin! [yeshappy] Eigentlich kann mich diese Drogen-Thematik mittlerweile nicht mehr so richtig abholen. Für meinen Geschmack gab es in der Vergangenheit schon zu viele Filme und Serien, die sich irgendwo zwischen Thriller und Komödie mit diesem Thema beschäftigt haben. Und irgendwie hatten all diese Produktionen dieselbe Tonalität. "Breaking Bad" stammt zwar aus dem Jahre 2008, aber ich finde, die guten Kritiken und die beiden Golden-Globe-Auszeichnungen sowie die unzähligen Emmy-Nominierungen sind absolut gerechtfertigt.

Die Serie porträtiert sehr nachvollziehbar ihre Charaktere und macht auch nicht den Fehler, zu witzig sein zu wollen. Im Gegenteil, der Drama-Anteil ist – sofern ich das anhand der ersten Staffel beurteilen kann – dann doch sehr groß. Wobei ich vermute, dass das einfach an dem Auftakt und der Krebs-Thematik liegt. Ich vermute mal, dass in den kommenden Staffeln der ganze Thriller-Aspekt noch dominanter wird. Ich hoffe, dass die Serie dann qualitativ nicht abbaut.

Meine Frau hatte sich "Breaking Bad" vor einiger Zeit schon komplett angeschaut und nicht nur den anschließenden Film "El Camino" (2019) geguckt, sondern auch das Spin-off "Better Call Saul" (2015). So weit bin ich natürlich noch nicht, aber wenn mich die Serie bis zum Ende packen kann, werde ich mir den Rest des Universums auch noch geben.

Sehr überzeugend finde ich aber nicht nur das Storytelling und die interessant gezeichneten Figuren, sondern auch die Darsteller. Die würde ich durch die Bank weg sogar als überragend bezeichnen. Besonders Bryan Cranston verfügt über eine enorme Leinwandpräsenz, die man in TV-Serien nur selten findet.

Jedenfalls bin ich hellauf begeistert und werde jetzt mal fleißig weiterschauen. [yeshappy]
"A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone.”
- Henry David Thoreau
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