2001 // Smallville

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2001 // Smallville

Beitrag von Sponskonaut »

Seit diesem Monat ist "Smallville" auf Netflix verfügbar, weswegen ich mit der Serie jetzt angefangen habe. Habe damals immer vereinzelt mal eine Episode gesehen, aber nie die komplette Serie. Und ich bin echt begeistert! [yeshappy]


  Handlung
Clark Kent (Tom Welling) landet nach einem mysteriösen Meteoritenschauer bei den Farmersleuten Martha (Annette O’Toole) und Jonathan Kent (John Schneider), die ihn wie ihren eigenen Sohn aufziehen. Doch nach und nach muss der Jugendliche feststellen, dass er anders ist als seine Altersgenossen – und über Superkräfte verfügt. Doch das ruft nicht nur Freunde auf den Plan...

Wie gesagt, ich habe die Serie nie in Gänze gesehen, sondern nur im Free-TV mal die eine oder andere Folge geschaut. Interessant sah sie für mich aber immer aus, nur wollte ich sie gerne komplett sehen. Dass Netflix die Serie jetzt ins Programm genommen hat, hat sich als wahrer Glückstreffer herausgestellt – denn ich bin ziemlich schnell in das Universum reingekommen, aus unterschiedlichen Gründen.

Zunächst mal bin ich sowieso ein großer Fan von Coming-of-Age-Geschichten. Vor allem auch dann, wenn sie im Sci-Fi-Genre daherkommen. Bei "Smallville" habe ich tatsächlich so "Roswell"-Vibes, eine Serie, die ich damals echt gemocht und verschlungen habe. Da fällt der Mix ja sehr ähnlich aus. Ich glaube, schon alleine deswegen hat mich die Superman-Serie so schnell überzeugt. Ich mag einfach die Charaktere und die Schauspieler und wie das Erwachsenwerden hier mit dieser Supehelden-Geschichte verwoben wird.

Zugegeben, die Effekte sind teilweise nicht so gut gealtert, aber ich gehöre auch nicht zu denen, die das wirklich erwarten. Die Serie stammt nun mal von Anfang der 2000er, technisch kann man sie also im Grunde noch zu den späten 90ern zählen. Ich vermute mal, dass die Effekte (bei satten 10 Staffeln) mit der Zeit besser werden. Setze ich aber auch nicht voraus, für mich ist das Format jetzt schon ziemlich solide. Und zum Soundtrack: Der gefällt mir richtig gut, weil da viel von der Alternative-Mucke dabei ist, die ich damals auch immer gehört habe und auch heute noch höre. Viele Songs kenne ich sogar.

Sehr interessant finde ich ja, dass Clark Kent hier mit Lex Luthor erst mal befreundet ist. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich meine, dass die Jugend in den Comics nie so wirklich thematisiert wurde. Jedenfalls ist mir die Freundschaft mit Lex ziemlich neu. Aber auch diese Idee mag ich, weil sie der Story einen schönen Twist gibt. Zumal ja auch die Jugendjahre von Lex damit thematisiert werden. Finde ich wirklich gelungen.

Die Darsteller, finde ich, passen auch wie die Faust aufs Auge. Vor allem Tom Welling als junger Superman, der erst noch seine Fähigkeiten entdeckt, ist für mich goldrichtig gecastet. Und Kristin Kreuk als "Love Interest" erinnert mich sehr an Liz Parker aus "Roswell", die von Shiri Appleby auch so zuckersüß dargestellt wurde.

Jedenfalls habe ich jetzt so vier oder fünf Episoden geguckt und bin echt gespannt, wie es weitergeht. Ich denke, mein "Sliders"-Rewatch muss erst mal pausiert werden. [zwinker]
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Re: 2001 // Smallville

Beitrag von Sponskonaut »

Bin jetzt bei der 6. Folge angelangt und muss ja sagen, dass "Blinde Augen sehen mehr" eins meiner bisherigen Highlights ist. Alleine die Szene, in der das Messer des Serienmörders an Clark zerbricht, fand ich schon sehr cool.

Sehr interessant finde ich aber auch, wie sich das Kryptonit auf einige Menschen auswirkt. Eine sehr coole Idee!
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Re: 2001 // Smallville

Beitrag von Sponskonaut »

Ich muss sagen, die Serie gefällt mir immer besser. [yeshappy] Bisher gab es in jeder Episode einen spannenden "Fall", die Charaktere wachsen mir immer mehr ans Herz, und sowohl die Story um Clark und Lana als auch die Geschichte um Lex werden behutsam vorangetrieben.

Sher cool sind aber auch die Gastauftritte von Stars, die damals noch gar nicht so bekannt waren. Eins meiner bisherigen Highlights ist ja Amy Adams ("Arrival") in "Zum Fressen gern", aber auch der Auftritt vom 2024 verstorbenen Tony Todd war definitiv sehenswert. War ja auch ein bekanntes Gesicht, dass die meisten wohl aus den "Candyman"-Filmen kennen dürften.

Auf jeden Fall finde ich die Episoden sehr unterhaltsam, kurzweilig, aber auch im passenden Maße emotional, wenn es beispielsweise um den Coming-of-Age-Aspekt geht. Bisher ist die Serie eine absolut runde Sache, und ich hoffe, dass die erzählerische und inszenatorische Qualität bis zur 10. Staffel erhalten bleibt.
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