Filme von früher, die man heute nicht (mehr) mag

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Sponskonaut
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Filme von früher, die man heute nicht (mehr) mag

Beitrag von Sponskonaut »

Da es mir die Tage passiert ist, will ich das Thema hier auch mal ansprechen. [zwinker]

Ich habe jetzt noch mehrere Blu-rays verkauft und „musste“ mir deswegen noch ein paar Filme anschauen. Unter anderem „Men at Work“, die Komödie mit Charlie Sheen und Emlio Estevez, in der die beiden zwei Müllmänner spielen, die eine Leiche finden. Der Film stammt von 1990, hat also noch deutlich erkennbare 80er-Vibes. Das aber nur mal nebenbei. Jedenfalls muss ich ihn auch so Anfang der 90er gesehen haben.

Ich muss gestehen, dass ich den Film damals wirklich urkomisch fand, und überhaupt kam er auch in meinem ganzen Freundeskreis ziemlich gut an, wenn ich mich da noch richtig erinnere. Als ich ihn mir gestern angeschaut habe, hat er aber irgendwo so gar nicht gezogen. Ein, zwei Lacher waren eventuell dabei, aber von einem Comedy-Kracher ist „Men at Work“ aber wirklich meilenweit entfernt. Und ich frage mich: Wie konnte ich den damals so grandios finden?

Aber gut, seitdem sind Jahrzehnte vergangen, und natürlich verändert man sich über solch eine lange Zeit und entwickelt sich weiter. Allerdings dachte ich immer, dass mein Humor über diesen langen Zeitraum relativ gleich geblieben wäre. Aber da muss ich mich wohl getäuscht haben. Oder bin ich einfach nur erwachsen geworden? Oder ernster?

Wie ist das bei euch? Gibt es bei euch auch Filme, von denen ihr euch heute fragt, warum ihr sie damals richtig gut fandet? Wenn ja, welche Produktionen waren das? Und was ist eure These dazu?
"A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone.”
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Viktualia
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Re: Filme von früher, die man heute nicht (mehr) mag

Beitrag von Viktualia »

Ja, da kann ich dir zustimmen. Das habe ich bei mir auch festgestellt. Besonders bei Filmen aus den 80er und 90er Jahren.
Ich fand damals "Ferris macht blau" lustig und cool. Aber als ich ihn mir – voller Vorfreude auf diesen Film – letztes Jahr anschaute war ich doch recht enttäuscht und habe sogar abgebrochen. Den Film bis zum Ende anzuschauen hätte ich als Zeitverschwendung empfunden.
So geht es mir auch mit ein paar anderen Filmen, die mir gerade aber nicht einfallen.
Ich denke nicht nur, dass man sich selbst verändert hat, sondern die Art von Filmen und der Humor generell hat sich mit der Zeit verändert. Von damals bis heute gibt es so ein weites Spektrum von Filmen. Besonders von Filmen die früher gar nicht denkbar gewesen wären.
Ach ja, da fällt mir noch ein Film ein, dieser ist auch ein gutes Beispiel, dass sich die Gesellschaft auch verändert hat.
Der Film mit Michael Douglas "Falling Down - ein ganz normaler Tag", fand ich damals auch gut und stellenweise witzig. Da diese Art, wie ich empfand, es nur in Filmen gab. Also nicht echt war.

Als ich den mir, ich glaube so vor 2-3 Jahren anschaute, fand ich ihn gar nicht mehr so toll und schon gar nicht witzig. Das lag zum größten Teil daran, dass es heutzutage leider in anderer Form oder ähnlich in Wirklichkeit vorkommt und immer wieder passiert. Es ist einfach nichts unvorstellbares mehr.

Dazu kommt noch, dass es sooo viele Filme bisher gab und noch gibt die etliche Themen aufgreifen. Es gibt so gut wie kein Tabu mehr. So ist man selbst ja schon irgendwie "resistent".
Es gibt für mich nicht mehr so viele neue Filme von denen ich sage, dass sie richtig klasse sind. Aber es kommt schon mal vor.
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