[34 | 3x11] Roboter mit Seele / State of the A.R.T.

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[34 | 3x11] Roboter mit Seele / State of the A.R.T.

Beitragvon Alexslider » So 6. Okt 2013, 18:46


Episodeninhalt: Die Sliders gelangen auf eine Welt, in der es bis auf einen Menschen nur noch Roboter zu geben scheint. Quinn und Rembrandt geraten in die HĂ€nde jenes Menschen, der die Roboter entwickelt hat. Die beiden sollen ihm bei der ErfĂŒllung seines letzten Traumes dienen: Der Erschaffung des perfekten kĂŒnstlichen Menschen...



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MartyMcFly
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Re: [34 | 3x11] Roboter mit Seele / State of the A.R.T.

Beitragvon MartyMcFly » Di 7. Jan 2014, 01:09

Terminator lĂ€sst grĂŒĂŸen...
Auf dieser Welt gibt es nur mehr Roboter. UrsprĂŒnglich gebaut fĂŒr die Menschen, wurden die Roboter zunehmend eine Gefahr fĂŒr diese, sie kamen in Konflikt mit Emotionen und Logik. Als man die Gefahr (auch weil die Roboter anscheinend immer mehr die Menschen verdrĂ€ngten) erkannte, wollte man die Roboter aus dem Weg schaffen. Sie ließen sich aber nicht so einfach vernichten und stellten sich dagegen....
Wie das alles aber genauer ablief, das es keinen Menschen mehr gibt, wurde zuwenig erklÀrt.

Es werden auch tiefgrĂŒndige Fragen beleuchtet. Hat diese hochentwickelte Maschine GefĂŒhle? Was unterscheidet den Menschen vom Roboter? Ist der Mensch auch "nur" eine Maschine, nur höher entwickelt? Irgendwann wird es sicher hochintelligente menschenĂ€hnliche Roboter geben und wir werden uns fragen, wie diese Maschinen behandeln werden sollen, mĂŒssen.

Dem "Vater", also dem Erschaffer der Maschinen fehlt fĂŒr einen perfekten kĂŒnstlichen Menschen noch den Geist / Verstand eines echten Menschen. Er möchte diesen in einen Roboter transferieren. Eine sehr große Überraschung dieser Folge ist, dass
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er doch kein Mensch ist, sondern eine Maschine.


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Re: [34 | 3x11] Roboter mit Seele / State of the A.R.T.

Beitragvon Sponskonaut » Mi 8. Jan 2014, 03:15


MartyMcFly hat geschrieben:Terminator lĂ€sst grĂŒĂŸen...

Genau genommen, setzt "Roboter mit Seele" da an, wo Terminator aufgehört hat. Das heißt, die Episode knĂŒpft vielmehr an einen bestimmten Punkt in der "Terminator-Saga" an.

Wie das alles aber genauer ablief, das es keinen Menschen mehr gibt, wurde zuwenig erklÀrt.

Ja, das kam alles ein bisschen zu kurz, wobei ich das jetzt nicht mal so schlimm fand, weil man bei dieser Episode vor allem darauf den Fokus gesetzt hat, die grundlegenden Unterschiede zwischen Mensch und Maschine aufzuzeigen.

Es werden auch tiefgrĂŒndige Fragen beleuchtet. Hat diese hochentwickelte Maschine GefĂŒhle? Was unterscheidet den Menschen vom Roboter? Ist der Mensch auch "nur" eine Maschine, nur höher entwickelt? Irgendwann wird es sicher hochintelligente menschenĂ€hnliche Roboter geben und wir werden uns fragen, wie diese Maschinen behandeln werden sollen, mĂŒssen.

Dito, genau das meinte ich. Schön visualisiert wird das bspw. als Arturo den weiblichen Roboter wieder reaktiviert. Da regt sich der Professor ziemlich auf, weil Derek ihm stĂ€ndig ĂŒber die Schulter guckt und "schlaue" Kommentare loslĂ€sst. Als Arturo da rumwerkelt, wird schon mal ein grundlegender Unterschied zwischen Mensch und Maschine sichtbar. WĂ€hrend Der Robotor Derek bei der Reparatur nur nach Logik und gewissen einprogrammierten Abfolgen agieren kann, verlĂ€sst sich der Professor auf seine Intuition - eine menschliche Eigenschaft, die eine Maschine niemals wird erlernen können.

Wade konfrontiert Arturo dann mit seinem unwirschen Verhalten und wirft ihm vor, dass er in dieser Situation wesentlich "unmenschlicher" reagiert habe als die Maschine. Der Professor kontert dann aber ganz plausibel mit dem Argument, dass der Mensch grundlegend andere "Ziele" verfolgen wĂŒrde: Beispielsweise das gute GefĂŒhl nach einem Erfolg oder andere grundlegende Eigenschaften wie Moralvorstellungen, die FĂ€higkeit zu lieben oder zu verzeihen - allesamt Merkmale, die eine Maschine, die gewisse Befehlsabfolgen abarbeitet, um am Ende ein Ergebnis zu erzielen, wohl niemals haben wird.

Ich zitiere mal Arturo:

Sie und ich sind keine Maschinen, und er ist zweifellos kein Mensch. Lassen wir außer Acht, wie kreativ jemand ist, diese Messlatte will ich hier gar nicht anlegen. Er kennt das aufregende GefĂŒhl nicht, wenn etwas gelingt, so wenig wie den Schmerz des Versagens. Was unterscheidet uns also? Wir können Recht von Unrecht unterscheiden, haben die Freiheit, moralisch zu handeln. Wir sind in der Lage zu lieben, suchen die Wahrheit, können verzeihen - und verkraften liebe Freunde selbst dann, wenn sie das Fass zum Überlaufen bringen. Hat der Junge etwa diese Eigenschaften? Dann gehe ich auf diese Frage wieder ein. Bis dahin ist er ein dummer wandelnder Rechner.

Dass Wade so emotional reagiert, ist wahrscheinlich mal wieder der Tatsache geschuldet, dass sie als einzige Frau in der Truppe, diesen Part einfach innehat. Wobei sie schon irgendwie Recht damit hat, Arturo mal sein Verhalten vor Augen zu fĂŒhren. Zwar tut er es schnell ab, indem er eben damit argumentiert, dass er der Maschine emotional gar nicht auf die FĂŒĂŸe getreten haben kann, aber wenn man Arturos WesenszĂŒge mal genauer betrachtet, dann kann man schon sagen, dass im Ansatz ein kleiner Choleriker in ihm steckt... [zwinker]

Alles in allem fand ich die Folge wirklich solide, zumal ich irgendwie diese post-apokalyptische AtmosphĂ€re mit menschenleeren Straßen mag. [zwinker] Schade ist aber wirklich, dass auf diesen "Krieg"zwischen Menschen und Roboter zu wenig eingegangen wird. WĂ€re in der Hinsicht auch schön gewesen, vielleicht die Asimovschen Gesetze mit ins Spiel zu bringen! Trotzdem eine Episode, die ganz gut inszeniert wurde und ein interessantes Thema behandelt, das zu Diskussionen anregen kann.


I have no country to fight for; my country is the earth, and I am a citizen of the world.
- Eugene V. Debs

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