2017 // Happy Deathday

Antworten
Benutzeravatar
Sponskonaut
SERIENGEEK
SERIENGEEK
Beiträge: 4477
Registriert: Di 9. Dez 2008, 02:08
Wohnort: Freelancer, der viel free lancen tut...
Danksagung erhalten: 7 Mal

2017 // Happy Deathday

Beitrag von Sponskonaut »

Nach fast zehn Jahren habe ich es nun endlich geschafft, mir mal "Happy Deathday" anzuschauen. Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Horrorkomödien, aber das hier war dann doch ganz okay.


  Handlung
An ihrem Geburtstag wacht die Studentin Tree (Jessica Rothe) nach einer durchgemachten Partynacht in einem fremden Bett eines Studenten auf. Doch statt ihren Kater auszuschlafen, bekommt sie es mit einem tödlichen Problem zu tun, denn sie wird ermordert. Und das nicht nur einmal – weil sich der Tag immer und wieder wiederholt.

Wie gesagt, hatte "Happy Deathday" damals nie geschaut, weil er mich einfach nicht interessiert hat. Auch wenn die Idee, "Und täglich grüßt das Murmeltier" ins Horror-Genre zu übertragen, schon ganz reizvoll klingt. Wobei die Prämisse mit der Zeitschleife schon ziemlich oft verwurstet wurde, wenn man mal an Filme wie "Boss Level", "Edge of Tomorrow" oder "Source Code" denkt – in denen es mal besser und mal schlechter funktioniert hat.

In "Happy Deathday" funktioniert es aber ganz gut, auch wenn man den leicht komödiantischen Unterton für meinen Geschmack geflissentlich hätte weglassen können. Denn so viele komische Szenen, die auch für Lacher sorgen, hat der Film weiß Gott nicht. Vielleicht hätte das Ganze als ernsthafter Horror-Slasher noch besser funktioniert. Oder ein paar lustige popkulturelle Referenzen wären ein nettes Gimmick gewesen, kommt hier mit der Erwähnung von "Und täglich grüßt das Murmeltier" allerdings erst ganz zum Schluss. Aber unterm Strich fand ich es schon okay.

Was mich allerdings gleich zu Beginn genervt hat, war die Hauptfigur bzw. diese obligatorische Prämisse, dass sie erst mal unsympathisch rüberkommt, um dann im Verlauf der Geschichte "geläutert" zu werden. Ich weiß nicht, ob man das immer und wieder einbauen muss, damit sich ein Charakter auch sichtbar weiterentwickelt. Hat man für meinen Geschmack einfach schon viel zu oft gesehen, sodass es mich am Anfang erst mal genervt hat.

Dass die Horrorkomödie zum Finale noch mit einem kleinen Plot-Twist aufwartet, fand ich hingegen positiv, auch wenn man es schon erahnen kann. Aber irgendwie fand ich das dann doch "erfrischend", weil mir der Schluss vermutlich "zu wenig" gewesen wäre.

Mein Fazit: [popcorn] [popcorn] [popcorn] von 5 Popcorn-Portionen (wobei ingesamt dann auch nicht viel mehr drin ist)
"A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone.”
- Henry David Thoreau
Antworten

Zurück zu „Horror & Fantasy“